SÜDKURIER Medienhaus

TV-Besuch beim Spezialisten
28.02.2008
SWR-Fernsehen stellt Behandlung der Sarkoidose in Höchenschwand vor

Ein Team des SWR-Fernsehens drehte in den St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Mit einem Beitrag zur Sarkoidose (Morbus Boeck), einer Erkrankung des Bindegewebes, will das Team auf eine Krankheit aufmerksam machen, die in der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt ist. Der Beitrag wird in der Sendung "Praxis Dr. Weiss" am Donnerstag, 27. März, um 18.15 Uhr ausgestrahlt. Physiotherapeutin Elisabeth Sens, Klaus Kögler und Patient Marcus Görg bei einer Szene im Behandlungszimmer der
St. Georgkliniken in Höchenschwand. Pichler Höchenschwand - Auch Carola Grau vom Südwestrundfunk hatte von dieser Krankheit noch nie etwas gehört. Mit Kameramann Nico Wöhrmann und Michael Kartenser am Ton machte sie sich deshalb auf den Weg nach Höchenschwand und fand in dem Arzt Klaus Kögler einen kompetenten Ansprechpartner.
Dieser erinnerte daran, dass es Professor Karl Wurm gewesen war, der 1950 als Internist und Chefarzt nach Höchenschwand gekommen war, diese seltene Krankheit erforschte und durch seine Behandlungsmethoden Höchenschwand zu einem Sarkoidose-Zentrum ausgebaut hatte. In enger Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik in Freiburg sei dabei nachgewiesen worden, dass sich die bioklimatischen Verhältnisse in Höchenschwand positiv auf das Krankheitsbild der Sarkoidose auswirkten. "Das Klima in Höchenschwand zählt mit der Reizstufe 3 zum Höchsten, was Deutschland zu bieten hat", so Dr. Kögler gegenüber dem Fernsehteam. Bestandteil des hier entwickelten Therapiekonzeptes sei neben der Ausnutzung der bioklimatischen Verhältnisse und dem Behandlungsprinzip "Bewegung" auch der Faktor Licht. "Mit 1850 Sonnenscheinstunden pro Jahr begünstigt Höchenschwand den Krankheitsverlauf der Sarkoidose", so Klaus Kögler. Neben den klimatischen Verhältnissen spreche aber auch die große Erfahrung mit dieser Krankheit für eine Behandlung in Höchenschwand. So seien hier in den vergangenen 50 Jahren über 18000 Patienten behandelt worden. "Die Medizin ist eben auch eine Erfahrungswissenschaft", erläutert dazu Klaus Kögler. Mit ihrem 30-minütigen Beitrag will Carola Grau das Krankheitsbild der Sarkoidose und das in Höchenschwand dazu entwickelte Therapiekonzept einer breiteren Öffentlichkeit näherbringen. Im Mittelpunkt des Fernsehbeitrages steht dabei der Patient Marcus Görg (33) aus St. Ingbert im Saarland, der seit 2003 als Patient in den St. Georgkliniken behandelt wird. Bereitwillig stellte er sich dafür als "Schauspieler" zur Verfügung. Mit einer abschließenden Bitte um eine Mitwirkung in der Fernsehsendung am 27. März 2008 wandte sich Carola Grau vom Südwestfunk an Klaus Kögler. "Mit Ihrem humorvollen, aber auch kompetenten Auftreten wären Sie eine Bereicherung dieser beliebten Sendung", versicherte Carola Grau.
 
VON STEFAN PICHLER